Vergleich von Bildbearbeitungs-Werkzeugen

So wie bereits vor 2000 Jahren viele Wege nach Rom führten, so führen auch heute viele unterschiedliche Wege zu einem gewünschten Resultat in der digitalen Bildbearbeitung. Egal ob es sich um einfache Aufgaben wie die Anpassung der Helligkeit eines Bildes oder um komplexe Bildmanipulationen wie das Wegretouchieren einer störenden Person in einem Bild handelt, jeder Bildbearbeiter löst die Aufgabe anders, und auch für den routiniertesten Bildbearbeiter kann es immer wieder eine interessante Erfahrung sein, einem Kollegen bei der Lösung einer Aufgabe über die Schultern zu schauen.

Auf unseren Seiten über einfache Belichtungskorrekturen und globale Farbkorrekturen haben wir Ihnen einfache Bordmittel von Photoshop® CS bzw. Photoshop® Elements zur Anpassung von Farben und Lichtern eines Bildes gezeigt. Komplexe Bildbearbeitungswerkzeuge wie das Tonwertkorrektur-Werkzeug oder das Gradationskurven-Werkzeug (letzteres nicht in Photoshop® Elements vorhanden) können dieselben Bildkorrekturen wie die einfachen Bildbearbeitungswerkzeuge durchführen, darüber hinaus jedoch noch viel mehr, feiner nuancierte, exakter einstellbare Korrekturen und Optimierungen an einem Digitalbild durchführen.

In den folgenen Kapiteln vergleichen wir die einfachen Werkzeuge mit den professionellen Tools, zeigen welche Effekte mit jedem der Werkeuge erzielbar sind und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Auch zeigen wir Ihnen, wo die einfachen Standard-Werkzeuge an ihre Grenzen stoßen und man nur mit professionellen Werkzeugen wie der Tonwertkorrektur oder der Gradationskurvenanpassung weiter kommt. Insbesondere vergleichen wir aber auch die beiden komplexen Werkzeuge zur Tonwertkorrektur und Gradationskurvenbearbeitung miteinander, zeigen wie sich eine Verändung der Gradationskurve auf das Histogramm des Bildes auswirkt und welche Bildbearbeitungsschritte nur mit einem der beiden Werkzeuge durchführbar sind.

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